Freiwilligenarbeit bietet vielfältige Möglichkeiten, Träume umzusetzen oder neue zu entdecken. Wie wäre es zum Beispiel mit Politik? Oder mit einer Beschäftigung als Leih-Grosi oder als Quartier-Fotograf? Vom Einsatz für die Umwelt über Beratungstätigkeiten bis hin zum Besuch von Gefangenen ist fast alles möglich. Damit die Freiwilligenarbeit Freude macht, gibt es ein paar Dinge, die man berücksichtigen sollte.
Das Wichtigste ist, dass der Einsatz wirklich Spass macht, der eigenen Persönlichkeit entspricht und bewusst gestaltet wird. Freiwilligenarbeit sollte nicht in erster Linie Ablenkung sein, sondern eine sinnvolle Bereicherung des Alltags. Denn, wer etwas mit Freude macht, macht es gewöhnlich gut, strahlt Freude aus, und die färbt auf andere ab. Erst im zweiten Schritt sucht man Gleichgesinnte oder schliesst sich einem bestehenden Angebot an.
Freiwilligenarbeit darf bezahlte Arbeit nicht konkurrieren, sondern sollte sie ergänzen und bereichern. Der Lohn des Einsatzes sind Lebensfülle, Befriedigung, Anerkennung und neue soziale Kontakte. Die Freiwilligenarbeit fördert zudem den Zusammenhalt und das Zusammeleben in der Gemeinschaft. Sie sollte allerdings den vertretbaren Rahmen nicht sprengen. Vier bis sechs Stunden wöchentlich empfiehlt Benevol Aargau, Fach- und Vermittlungsstelle für Freiwilligenarbeit.
Den Freiwilligen dürfen keine Kosten entstehen. Den Erwerb der notwendigen Fachkenntnisse oder entsprechende Weiterbildungskosten übernimmt die jeweilige Organisation. Benevol empfiehlt weiter, die gegenseitigen Erwartungen und Verpflichtungen schriftlich festzuhalten und die Dauer des Einsatzes fortlaufend zu besprechen. Zudem müssen die Freiwilligen während ihres Einsatzes von der Organisation gegen Haftplichtansprüche versichert sein.
Die zahlreichen Möglichkeiten eines Einsatzes sind auf den Seiten von www.benevol-aargau.ch und www.benevol-jobs.ch ersichtlich oder über Telefon 062 823 30 44 zu erfahren. Wer ein bisschen stöbert, findet mit Sicherheit das, was er schon lange gesucht hat.
Weiterführende Informationen sowie Antworten auf persönliche Fragen gibt es bei der Regionalen Informationsstelle Alter Aarau.